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Archipel Solowki
Zakhar Prilepin
Fr. 38.00 | €(D) 28.00

Über fünfhundert Jahre ein Kloster, wie eine Verheißung des Himmels – und dann eine der schrecklichsten Formen des sowjetischen Lagersystems: Das war Solowki, rund 160 Kilometer vom Polarkreis entfernt, das Vorbild für Alexander Solschenizyns Archipel Gulag, ein Lager, in das die junge Sowjetunion Pfarrer, Offiziere der weißen Armee, aber auch Abtrünnige der Roten Armee und jegliche Opposition einpferchte.

Die Liaison des Häftlings Artjom mit einer Wächterin vermittelt die Hoffnung, man könne die Haftzeit glimpflich überleben. Als aber auf die Lagerleitung ein Attentat verübt wird, verändert sich das Leben der Insassen; die Schicksale aller versinken im Mahlstrom des Gu- lag-Systems, das im stalinistischen Terror mündet.

Zakhar Prilepin gelingt mit dichter, sinnlicher Sprache ein außergewöhnliches Panorama von Lebensschicksalen. Der Roman verweist eindrücklich darauf, wohin sich die gesellschaftliche Zukunft Russlands entwickeln könnte. In den Worten von Prof. Dr. Ulrich Schmid, Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands, Universität St. Gallen: "Prilepin katapultiert mit ‹Archipel Solowki› den russischen Roman ins 21. Jahrhundert."

Aus dem Russischen von Erich Klein

Gebunden, ca. 800 Seiten

Erscheint im Februar 2019

Zakhar Prilepin

ISBN: 978-3-906903-09-5

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Franca Denise Burkhardt

Die Schweizer Banken haben durch die Krisen und Skandale an Glanz und gesellschaftlichem Ansehen verloren, aber nur wenig ist darüber bekannt, was sich im Innern ihrer Organisationen abspielt.

Dr. Franca Denise Burkhardts Buch ermöglicht es nun, einen Blick hinter die Kulissen von fünf renommierten Schweizer Banken zu werfen. Die Autorin zeigt, wie sich die Arbeitswelt der Geldhäuser veränderte und welche Risiken von diesen Veränderungen ausgehen.


Entlang verschiedener organisationskultureller Themen wie interkulturelle Zusammenarbeit und Führung, Umstrukturierungen und Regulierung erzählen langjährige, bankinterne Risiko-Management- und Sicherheitsspezialisten von den Problemen und Risiken, denen sie in ihrem Berufsalltag begegnen und für welche Lösungen gefunden werden müssen, wenn man die nachhaltige Existenz der Schweizer Banken sichern möchte.

Die ethnographische Erzählung kulminiert in einer sozialwissenschaftlichen Diskussion um verschiedene Lösungsansätze und Handlungsoptionen, welche neben den Unternehmen auch die Schweizer Politik auffordern, aktiv zu werden.

ISBN: 978-3-906903-03-3